Kidmed

 

Nicht nur der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte, kurz DZVhÄ, nimmt die Dienste der Reklameschleuder für Alternativmedizin, Claus Fritzsche, in Anspruch. Auch Nazis haben ihn entdeckt und veranstalten jetzt das, was Nazis veranstalten, wenn sie ein selbsternannter Retter der Homöopathie anstiftet: Menschenjagden

http://www.anonym.to/?http://www.youtube.com/watch?v=rc1pP49Sv_E

http://www.anonym.to/?http://www.youtube.com/watch?v=CNv-K7nBUMo&feature=relmfu

http://www.anonym.to/?http://www.politaia.org/sonstige-nachrichten/wer-steckt-hinter-esowatch-internetkriminalitat/

marc meier 23. April 2012 at 00:19

esowatch ist eine dreckseite nicht mehr und nicht weniger und ich schlage dem betreiber in die fresse wenn er aufgedeckt wird

 

Holocaustleugnung, Judenhetze und Esowatchbetreibern die Fresse einschlagen… der DZVhÄ und Claus Fritzsche finden sich auf der Seite politaia.org in bester Gesellschaft wieder.

Alte Liebe rostet nicht.

Da kann das Claus Fritzsche noch so oft auf seinen Seiten beteuern, alle anderen seien kriminell. Mit einem gesunden Rechtsempfinden hat Claus Fritzsches Kriminell-Frequenz sowieso schon lange nichts mehr zu tun.
Tatsächlich kriminell sind nur Claus Fritzsche, der DZVhÄ, der ihn bezahlt, und die Stalkingseite eselwatch.com.

Daß der Blog PromedWatch  und GWUP.Watch Claus Fritzsche gehören ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, nachdem er das selbst zugegeben hat. Er weiß auch ganz genau, wer auf eselwatch.com schwersten Unfug verbreitet. Das hat er ebenfalls zugegeben. Aber er schützt diese Kriminellen und will keine Namen nennen.
Das muß er auch, denn der DZVhÄ pflegt enge Beziehungen mit eselwatch.com und schustert der Seite bizarrste Geschichten zu. Curt Kösters, Allgemeinmediziner und homöopathischer Arzt. 1. Vorsitzender des DZVhÄ, beispielsweise:

http://www.eselwatch.com/images/c/c4/Ralf_Behrmann_alias_Volker_Samt.pdf

Woher, wenn nicht vom DZVhÄ, soll dieser Unfug stammen? Wer sonst sollte das eselwatch.com gegeben haben, wenn nicht der feine 1. Vorsitzende des DZVhÄ, Curt Kösters höchstpersönlich? Es ist ja unterschrieben mit seinem Namen.

Ein homöopathischer Arzt stalkt enthemmt auf anonymen Internetseiten herum. Der Mann ist ein Fall für seine Ärztekammer.

Und jetzt schreien die schon früher innigsten Unterstützer der Homöopathie – die Nationalsozialisten:

ich schlage dem betreiber in die fresse

 

Der DZVhÄ wird eine Menge Erklärungsbedarf haben und einen neuen Vorsitzenden brauchen.

Die Seite Symptome.ch zu beschreiben ist relativ einfach. Selbst bezeichnet sich der dubiose Laden als “grösstes Gesundheitsforum der Schweiz” – korrekt ist jedoch: Bei Symptome.ch handelt es sich um

 

die grösste Versammlung von Scharlatanen zum Zwecke der Abzocke kranker Menschen.

 

Eine größere Dichte von Quacksalbern findet sich wahrscheinlich nur noch auf der Paracelsus-Messe in Wiesbaden.

Bisher war das Konzept der Seite wie folgt: Angebliche Laien stellen irrsinnige Diagnosen bei Menschen, die sich dort melden und schicken sie anschließend zu einer begrenzten Anzahl von besonders berüchtigten Quacksalbern, die für ihr Werbeplätzchen offenbar zahlen.

Der User TerraNova beschreib auf der Bewertungsplattform WOT diesen Quacksalber-Olymp ausgesprochen präzise:

 

Insgesamt- Nur mit grosser Vorsicht zu geniessen.

Vom Forenbereich CFS unbedingt Finger weg. Hier wird zugelassen und unterstützt, dass durch einige User gezielt die fragwürdige sehr teure Behandlung eines umstrittenen Arztes zum wesentlichen Foreninhalt gemacht wird.
Hier sollen Kranke nur in der Art manipuliert werden, dass sie das Gefühl bekommen sie müssten diese Behandlung haben, um gesund zu werden.
Widerspruch gegen diesen Unsinn, denn selbst der Vorzeigepatient dieses Arztes ist weitab von gesund, wird von den betreffenden Usern und dem Forum nicht wirklich geduldet, häufig gelöscht, editiert, verwarnt und kann auch zur Sperre führen.

Zudem- Sehr viel Werbung, viele cookies und tracking tools. “

 

Wie man unschwer erkennen kann, hat sich diese miese Masche auch bei WOT herum gesprochen und seit geraumer Zeit hängt Symptome.ch deswegen tiefrot in der Misere.

Kurzum: Ein Saftladen, den man als Kranker besser meidet.

Aber immer wenn man glaubt, es könne nicht schlimmer kommen, dann wird man eines Besseren belehrt.

Heute bekam ich eine Mail von Symptome.ch. Nach so viel Kritik sieht man sich offensichtlich gezwungen, die Qualität noch zu verschlimmbessern und hat nun einen sogenannten “Fachausschuss” berufen.

Fachausschuss ist das richtige Stichwort: In der Tat ist es Symptome.ch gelungen, ausschließlich fachlich und medizinischen Ausschuß zu engagieren.

Zunächst hätten wir da Joachim Mutter: Der Mann sorgte 2010 auf Kidmed für den Lacher des Monats November, als er auf einem Kongreß verkündete, Chinesen würden die Welt mit Quecksilber vergiften, wenn sie nach ihrem Tode in China verbrannt würden.
Leider ist dieser Spinner nicht so harmlos wie er lustig ist. Sein medizinisches Können erschöpft sich in der Beschädigung von Kranken, indem er ihnen Quecksilbervergiftungen andichtet. In Panik versetzt, läßt sich seine geprellte Klientel anschließend bei ihm kostspielig das Quecksilber mit dubiosen Verfahren  ausleiten, oder bekommt gleich den ganzen Kiefer von verbrecherischen Zahnmedizinern ausgefräst.

Zweiter im Bunde ist Dr. Andreas Brenner. Ein Enkel von Maximilian Oskar Bircher-Brenner – dem Erfinder des Bircher-Müslis. Mag man seinem Großvater noch verzeihen, daß er zur Behandlung von Krankheiten nichts anderes zur Verfügung hatte als ein Müsli, sieht das bei dem Enkel anders aus.
Der klaut in seinem “Medizinischen Zentrum Bircher-Brenner” Patienten ihre Medikamente und ersetzt sie durch Müsli, Homöopathie und anderen Scharlatankram. Im besten Fall ist das nur teuer, im schlechtesten ist es tödlich.

Die Letzte im Bunde ist Prof. Dr. Ingrid Gerhard. Ihr Unwesen einst an der Universität Heidelberg treibend, will sie schon vor Jahren herausgefunden haben, daß Schwermetallausleitungen Kinderwünsche erfülle. Die Roßkur besteht u.a. aus DMPS und einem überdosierten Vitamincocktail. In Heidelberg wird so mancher froh gewesen sein, als sie endlich ging, zog sie doch die dortige Qualität klinischer Forschung arg in den Keller.

 

Eigentlich ist das nichts Neues. Joachim Mutter schöpft schon länger seine armen Opfer aus dem Klientel von Symptome.ch. Neu ist lediglich, daß der Spinner jetzt öffentlich dort sein Unwesen treibt. Laut der E-Mail sogar kostenlos. Kostenlos ist das jedoch nur für den Betreiber der Seite. Bezahlen tun das diejenigen, die dieses Trio Infernale nach Besuch dieser Seite mit unsinnigen Behandlungen abzockt.

 

Immer wieder findet man auf Symptome.ch Menschen, die sich schwerst Verschuldet haben um diese Schwachsinnstherapien zu bezahlen. So schreibt beispielsweise eine Benutzerin, der im Forum die nächste Behandlung angedreht wird:

 

Das Resultat dieser Behandlung wäre noch besser gewesen oder wäre erhalten geblieben, wenn man in Deutschland mir die Sauerstofftherapie nach Manfred von Ardenne weiter gegeben hätte. Das Resultat dieser Behandlung wäre noch besser gewesen oder wäre erhalten geblieben, wenn man in Deutschland mir die Sauerstofftherapie nach Manfred von Ardenne weiter gegeben hätte. Da aber die Behandlung in den USA insgesamt schon 16.000 € gekostet hat (die ich mir nervenauftreibend zusammenborgen musste, weil man in dem so “wissenschaftlichen” Deutschland diese Krankheit weder kennen noch behandeln will), konnte ich mir aus privaten Mitteln diese Therapie nicht mehr leisten. Sie entspräche nicht den wissenschaftlichen Standart, hieß es am Ende nach mehreren Widersprüchen bei meiner damaligen Krankenkasse. Mit dieser Begründung kann man alles erschlagen. Jedenfalls ging es mir schnell wieder erheblich schlechter.

 

Da fließen Millionen und die angeblich kostenlose Beratertätigkeit ist eine echte Goldgrube.

Von Skrupel angesichts solcher Schicksale findet man bei den Betreibern keine Spur.

 

“Lanz kocht” könnte so schön sein. Nicht, daß alle Rezepte nachkochbar wären, oder mir schmecken würden. Aber den ein oder anderen Küchenkniff kann man Freitag abends kurz vor 24.00 Uhr doch ergattern.

 

Nicht zu Eigen machen sollte man sich indes die medizinischen Blödheiten eines Alfons Schuhbeck, die er regelmäßig in die Sendung bläst. Gerade ist die Fernsehnation dem irren Hademar Bankhofer entkommen, schon nimmt der selbsternannte Gewürzschamane Schuhbeck seinen Platz ein.

 

Als angeblicher Kenner der “Apotheke Gottes”, bewirbt er durch die Hintertür schamlos seinen Gewürzhandel, der freilich auch kräftig mit Apothekenpreisen glänzt. 6,98 € für 90 g  Schwarzkümmel – dafür bekommen Sie in einem odentlichen türkischen Laden das Doppelte von dem Zeugs und noch ein Fladenbrot dazu.

Nur wird Ihnen der Besitzer des Ladens bestimmt nicht erzählen, wie gut der Kümmel doch für die Gesundheit sei, und daß er gegen Kopfschmerzen, Schweißfüße, Hirnschrumpfung, Rheuma und sonstige Gebrechen helfe. Türkische Ladenbesitzer bevorzugen im Allgemeinen echte Medizin und halten Schwarzkümmel für das was es ist: Ein Gewürz.

 

Alfons Schuhbeck zeigt indes keinerlei Berührungsängste wenn es darum geht, seinen Gewürzen Heilkräfte anzudichten: Kardamom erhalte die Zahngesundheit, Zimt erwärme und rege die Durchblutung an, Pfeffer schütze vor Infekten und der Ingwer…  – ja der Ingwer hilft eh gegen Alles, einschließlich Kopfkrebs und Pimmelfäulnis.

 

Und weil das Geschäft mit der Gewürz-Apotheke so gut läuft, wird Alfons Schuhbeck bei “Lanz kocht” immer enthemmter. Wie wenig Ahnung dieser Naturprediger wirklich hat, entblößte er schließlich am letzten Freitag:

 

Es ging schon gut los. Markus Lanz darf ja nicht einmal mehr “Sardelle” sagen, ohne daß sich ein Alfons Schuhbeck entblödet zu behaupten, diese seien ja so gesund.

Was an einer Sardelle gesund sein soll, blieb er schuldig. Bei Hypertonikern steigert dieses salzige Etwas unter Umständen den Blutdruck, was alles andere als gesund ist. Mehr ist aber auch nicht dran, an der dollen Sardelle.

 

Dann war die Sojasauce dran. Na klar, auch die Sojasauce bekommt von Schuhbeck sofort das Prädikat “Gesund!”. Holla, mit Glutamat scheint der Superkoch keine Berührungsängste zu haben. Die hat Kidmed auch nicht, aber ist das deswegen gesund? Eine der häufigsten Aminosäuren in Form von Sojasauce? Bizarr.

Die anwesende asiatische Köchin Sohyi Kim führte aus, die kräftig salzige Sojasauce schütze die Nieren. Hoffentlich glaubt das keiner, sonst steigt demnächst der Umsatz von Diuretika in den Apotheken. Salz schadet natürlich Nieren, wenn sie nicht mehr gesund sind.

 

Wie wenig Ahnung von Warenkunde Alfons Schuhbeck wirklich hat, wurde klar, als es dann schließlich um den Glanz von Äpfeln ging. Markus Lanz führte aus, die meisten Äpfel seien gewachst, damit sie schön aussähen. Zu diesem Zeitpunkt lache ich noch vorm Fernseher und mutmaße Lanz sei ein Großstadtkind und habe eben noch keine Apfelernte erlebt.

 

Anschließend erzählte Schuhbeck jedoch die rührige Geschichte eines Freundes, der seine Äpfel nicht auf dem Markt verkaufen könne, weil alle anderen die Äpfel mit Wachs behandeln würden. So viel Blödheit ist dann doch nicht mehr lustig.

In Deutschland werden keine Äpfel gewachst. Nahezu alle Äpfel bilden selbst eine mehr oder minder dicke Wachsschicht, die sie vor dem Austrocknen und vergammeln bewahrt. Wie alle anderen Pflanzen auch, möchte ein Apfel nur ungern sterben, bevor er seine Samen los geworden ist.

Gewachste Äpfel gibt es höchstens aus Übersee. Das macht man bei Sorten, die wenig eigenes Wachs bilden, damit sie auf der Schiffsreise nicht vertrocknen. Und wenn das gemacht wurde, muß es deklariert werden. Schädlich ist das nicht, sondern eher praktisch, weil kein zusätzlicher Schutz mit Pestiziden notwendig ist. So wenig Rückstände gibt es sonst auf keinem Obst.

Da will uns Alfons Schuhbeck also was von Natur und Heilerei mit Gewürzen aus dem Orient erzählen, und scheitert schon an der der Natur eines einheimischen Apfels. Wesentlich komplexer als ein Apfel ist der Mensch und man kann Schuhbeck nur einzimmern, seine Finger von Dingen zu lassen, von denen er zweifelsohne noch weniger versteht als von Äpfeln.

 

Wer heiße Fenchelwickel  gegen Lungenentzündungen anpreist ist ein kreuz(kümmel)gefährlicher Scharlatan, der für den Profit seines Webshops mit Menschenleben spielt.

Und Alfons Schuhbeck geht diese Attentate auf die Gesundheit anderer Menschen durchaus ausgebufft an:

Fein säuberlich trennt er gesundheitsbezogene Aussagen zu Gewürzen von den Waren seines Webshops, damit man ihm keine Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz nachweisen kann. Deswegen wird sein endloses Gequake über die Heilwirkungen der Gewürze bei Lanz auch immer doller und unerträglicher. Deswegen schreibt er ein Gewürzbuch, in dem er seine angeblichen Wirkungen natürlich nicht belegt. Und nur deswegen haut er völlig unpassende Gewürze in traditionelle Gerichte. Oder gibt es sonst einen vernünftigen Grund das Vitello Tonnato bei Lanz mit einer Würzorgie zu killen, die auf einen Döner gehört?

 

Neben Werbung für Tütensuppen und McDonalds hat Alfons Schuhbeck leider auch die Kranken zum Abzocken entdeckt. Das ist gefährlich. Das ist gemein.

Es stünde dieser profitorientierten Reklameschleuder besser, wenn er mal endlich wieder brauchbar kochen würde.

 

Ich hatte mich vor einer Woche mit dem dubiosen Filmmaterial der Tierrechtsorgansisation PeTA beschäftigt. Unter anderem auch mit dem Fall Wiesenhof und der PHW-Gruppe.

Während PeTA den Vorstand der PHW-Gruppe – Paul-Heinz Wesjohann – in der üblich primitiven Art mit Hühnerscheiße bewerfen läßt, stellt die Staatsanwaltschaft Verden klar:

 

Wer seine eigene Scheiße über Monate nicht wegräumt, ist selber schuld

 

http://www.animal-health-online.de/gross/2011/12/13/staatsanwaltschaft-stellt-verfahren-gegen-wiesenhof-ein-pachterin-verantwortlich/19287/

Die Staatsanwaltschaft Verden stellte in ihrem Einstellungsbescheid an Wiesenhof klar heraus, dass die ehemalige Pächterin Kerstin Wessels „aufgrund der Pachtunterlagen und Produktionsvereinbarungen zu den Tatzeitpunkten der mitgeteilten Verstöße als Pächterin der Farmanlage und mithin auch als Tierhalterin, mindestens aber als Tierbetreuerin einzuschätzen sei und deswegen für die Zustände auf dem Betriebsgelände, auch für die Abwasserbeseitigung und Entsorgung der Hühner-Kadaver, unmittelbar selbst verantwortlich gewesen sei.“

Weder wurde der Stall gesäubert, noch wurden Tierkadaver weggeräumt. Statt dessen durfte PeTA monatelang filmen. Zur Erinnerung: Die Pächterin verlautete mit Unschuldsmiene, sie hätte dies gepachtet, weil sie alles besser machen wollte.

Und nun stinkt es schlimmer zum Himmel, als die Hühnerkadaver in dem vermüllten Stall:

Kerstin Wessels war nie dort wegen der Hühner. Entweder sie war dort, um für PeTA eine Story zu schnitzen oder hat sich 24 h täglich mit ihrer Pediküre beschäftigt.

 

The fox has left his lair

 

Auch an diesem Wochenende war PeTA nicht untätig und strickte eifrig an der nächsten Blamage. Fünf gehäutete Hundewelpen in Viersen rufen die Organsisation auf den Plan und in die Bildzeitung.

Besonderes Engagement zeigt Dr. Edmund Haferbeck, der sich selbst öfter mal als “Wissenschaftlicher Berater” von PeTA geriert.

Mit Hilfe seiner geballten Ladung an Fachwissen, tönt die BILD:

 

Gehäutete Tiere – es war ein Profi!

 

Ja, kann man so sagen…

 

„Es war auch keine spontane Tat, das Fell wurde sehr fachmännisch abgezogen.“

 

Auch richtig.

 

„Es ist nicht auszuschließen, dass hier organisierte Pelzbanden am Werk waren“

 

Und die sollen genau was mit fünf häßlichen Hundepelzen anfangen?

 

Das Fell von fünf Tieren reicht für eine Jacke, Hose oder Weste.

 

Ach so… Kobolde oder Zwerge im Viersener Forst!… Die tragen freilich auch Hund.

 

„Was mit Katzen geht, klappt auch mit Hunden.“

 

Sicher. Sieht zwar beschissen aus und man erinnert sich spontan mit Abscheu an die häßlichen Geawolfjacken in der 80ern. Aber klappen tut das bestimmt.

 

„Ich hoffe nur, dass die Tiere tot waren, ehe die Schlächter sie gehäutet haben!“

 

Ach, was. Das war ein Titan, der fünf Hunde mit der bloßen Hand gefangen hat um sie lebendig zu häuten.

 

Um es kurz zu machen: Der “Schlächter” war ein Jäger und die “Hundewelpen” sind ausgewachsene Füchse, die offensichtlich nicht korrekt vom Waidmann verbuddelt wurden. Vielleicht legte sie auch der starke Regen wieder frei und schwemmte sie in das Flüsschen.

Daß der Jäger sie gehäutet hat, ehrt ihn. Die meisten Jäger machen das nicht, wenn sie ihre Abschußquoten von Füchsen erfüllen, da der Lohn niedrig und die Arbeit mit dem Fell groß ist.

Und wenn sich das für Jäger schon nicht lohnt, fragt man sich natürlich, wie ganze “Pelzbanden” von Hunde- und Katzenfellen satt werden sollen.

Bis heute ist leider nicht bekannt in welcher Wissenschaft, der “Wissenschaftliche Berater”, Dr. Edmund Haferbeck, eigentlich PeTA beraten will. Auch Antivegan gelang es scheinbar noch nicht, dessen Ausbildung in Erfahrung zu bringen. Mir auch nicht…

Wahrscheinlich ist es schlicht der Einzige bei PeTA, der jemals eine Universität besucht hat und einen Doktortitel erwarb.

 

 

Dieser Artikel fiel mir besonders schwer. Besonders schwer, weil ich Filme genau ansehen mußte, die man sich nicht anschauen kann wenn einigermaßen sozialisiert ist. Die Links zu diesen Filmen sind im Text deshalb auch nicht anklickbar. Insbesondere den letzten Film sieht man sich besser gar nicht an. Er dient lediglich der Beweisführung.

Es geht um Schockvideos, mit denen PeTA seit Jahren Spenden generiert und mitfühlende Menschen zur veganen Lebensweise umerziehen will. Was die Wenigsten jedoch wissen: Bei PeTA heiligt der Zweck die Mittel. Je grausamer der Film ist, desto besser ist das für PeTA. Und es wird veröffentlicht, egal wie grausam es ist. Doch wirklich Grausames scheint schwer zu beschaffen, weshalb PeTA schon länger unter Verdacht steht, gestellt Filme zu veröffentlichen.

Der Blog-Eintrag beschäftigt sich mit der Frage: Wie weit geht PeTA eigentlich, wenn der Zweck die Mittel heiligt?

Beginnen wir mit einer harmlosen Meldung:

Auf und davon sei der Tierpfleger, der die Zirkuselefanten mit Stockhieben und Haken malträtiert habe. So lautet die Aussage eines Dompteurs, dessen Elefanten dieses Jahr beim Ulmer Weihnachtszirkus auftreten sollen. Zuvor war ein Video von Peta aufgetaucht, das die angeblichen Mißhandlungen der Tiere beweisen sollte. Elefanten gequält, Film gedreht, anschließend getürmt? Aber wer glaubt dem Dompteur jetzt noch, der diesen Film für gestellt hält? PeTA hat ihn als Tierquäler für den Profit gebrandmarkt und Tierquälern glaubt man nicht.

Auf und davon sind auch die zwei Pächter des Hühnerzuchtbetriebes der Firma Wiesenhof. Sie kündigten ihr Vertragsverhältnis, nachdem sie PeTA – nach eigener Aussage – monatelang in ihrem Stall Tierquälereien mit versteckter Kamera filmen ließen.

Wie glaubhaft ist deren Geschichte und wie glaubhaft sind die Aufnahmen?

Da zoomt und schwenkt eine angeblich versteckte Kamera plötzlich ganz nah heran, um besonders Verwerfliches zu dokumentieren. Künstliche Intelligenz ist zwar im Kommen, aber woher diese Kamera weiß, daß es jetzt ganz besonders grausam wird, erklärt auch der technische Fortschritt nicht. Diese Kamera wird von Hand gesteuert und derjenige, der das tut, weiß was der Tierquäler vor hat. Trifft den rechten Arm zur spektakulären Großaufnahme zur rechten Zeit:

www.youtube.com/watch?v=g2Fj06hEJgE

Und hier weiß der Installateur der versteckten Kamera genau wo im großen Stall einer besonders grausam Hühner einpacken wird und installiert das Ding ganz nah auf Brusthöhe:

www.youtube.com/watch?v=HkBqOq9-HDo

Ab Minute 4:49 sind es sogar gleich zwei Kameras, die diese Szene in verschiedenen Winkeln filmen:

Die ARD sendet mehrfach diese Bilder. Das letzte Mal im Herbst unter dem Titel “Das System Wiesenhof”. Davor in der Sendung “Report”. Eigene Bilder aus den Ställen von Wiesenhof besitzt die ARD nicht. Bei den Aufnahmen aus den Ställen verläßt sie sich voll und ganz auf Peta.

Die ehemalige Pächterin gibt derweil auf allerlei Kanälen Interviews und kann trotz gewaltiger Heulnummer nicht erklären,

- weshalb sie als zartbesaitete Friseurin überhaupt Pächterin eines konventionellen Hühnerbetriebes wurde.
- weshalb sie die toten Vögel im Stall nicht ordnungsgemäß aussortiert hat.
- weshalb sie nicht eingeschritten ist, wenns doch so schlimm war. Zur Not per Polizei.
- weshalb sie statt dessen PeTA einschaltet und Monate zusieht, damit PeTA in Ruhe filmen kann.

Und so mimt sie die Hilflose, die doch Alles – außer Stall aufräumen und Einschreiten – getan habe. Es wird nicht mal klar, was sie überhaupt auf diesem Hof gearbeitet hat. Wenn man ihr so zuhört, drängt sich der Eindruck auf: Nichts. Sie verliert nicht ein Wort darüber, was denn nun eigentlich ihre Aufgabe war, wenn diese nicht aus der Versorgung der Hühner bestand.

Sie und ihr Partner hätten den Hof gepachtet, weil sie es besser machen wollten. Tote Hühner wegräumen scheint nicht zum “besser machen” gehört zu haben. Statt Tierpflege fand Tierkadaverfilmen mit PeTA statt.

Die Firma Wiesenhof läßt kurz nach der ersten Ausstrahlung verlauten, es dränge sich der Verdacht auf, die zwei seien von PeTA instrumentalisiert worden. Das ist nett gesagt. Vielmehr drängt sich der Verdacht auf, die zwei haben das gepachtet um in Ruhe Tierquälerfilme für PeTA drehen zu können.

Manipulationen von Videos sind bei den sogenannten Tierrechtsorganisationen nichts Neues. So wurden schon Wildtiere in mit Fallen gespickte Gehege gesperrt, um die Grausamkeit der Fallenjagd zu filmen und Inuit bezahlt, damit sie Robben lebend häuten.

Lebend gehäutet werden auch angeblich Marderhunde/Tanukis in China. Marderhunde werden laut PeTA in China lediglich wegen des Fells gezüchtet und getötet. Das ist schon mal nicht korrekt. In China sind Marderhunde auch Essen. Das mag uns komisch vorkommen, ist aber nüchtern betrachtet nicht weniger nett als das Essen eines Kaninchens.

Was man essen will, tötet man freilich nicht mit freundlicher Einschläferei. Rückstände von Medikamenten oder Gasen würden das Fleisch für den menschlichen Verzehr kontaminieren. Auch unsere Schlachttiere werden ohne derartige Hilfsmittel getötet.

Und so gelingen PeTA Aufnahmen, die 2010 veröffentlicht werden, auf denen Marderhunde durch Betäubung und Genickbruch getötet werden.  Die Aufnahmen entstanden in der Provinz Hebei auf einem Markt. Die Tiere leben nicht auf diesem Markt, sondern werden dort von Klein- und Großbauern zum Verkauf gebracht. Im Gegensatz zu uns, suchen andere Kulturen ihre Tiere gerne lebend aus und nicht als abgepacktes Schnitzel.

www.youtube.com/watch?v=-NjUcN2xQL8

Wie bei jeder Schlachtung zeigen die Tiere noch Muskelzuckungen, die uns PeTA als “nicht ganz tot” verkaufen möchte. Tatsächlich ist jedoch ersichtlich, daß die Bauern sehr wohl professioniell und ohne viel Quälerei ihre Marderhunde schlachten. PeTA bleibt letztlich nichts anderes übrig, als einen Vorgang, der in Deutschland ebenfalls tausendfach in Schlachthöfen praktiziert wird, als grauenhaft zu verkaufen. Warum macht PeTA das? PeTA steht etwas unter Druck, denn zuvor vermarktete PeTA bereits ein ganz anderes Video:

Und dieses hat es in sich. Wer das ansehen will, der braucht viel Distanz und einen besonders guten Magen. Der Schweizer Tierschutz STS will 2004 gefilmt haben, daß die Tiere auf diesem Markt tatsächlich lebend gehäutet werden. In der Tat sind gleich zwei Häutungen bei lebendigem Leibe zu sehen. Allerdings nur von zwei Männern. Beide brauchen trotz diverser Filmschnitte unendlich lange, um überhaupt an das Fell zu kommen. Sie werden beinahe gebissen. Letztlich stellt sich einer der Männer hilflos auf den Kopf des Tieres. Keiner der Beiden sieht dabei so aus, als habe man derartiges schon öfter gemacht. Hat man wohl auch nicht, denn was Idiotischeres kann man kaum tun, als ein großes, mit heftigen Zähnen bewaffnetes Tier, lebendig zu häuten wenn so etwas tot wesentlich einfacher und schneller geht.

www.youtube.com/watch?v=8nI9vlTFqeo&feature=related

Der Schweizer Tierschutz STS verlautbart dazu:

http://www.tierschutz.com/pelz/more/pelzbericht_d.pdf

Gemäss unseren Beobachtungen vor Ort bleibt ein
Grossteil der Tiere während des ganzen Prozesses bei vollem Bewusstsein!

Das Video von Peta aus dem Jahre 2010 kann derartige Aufnahmen nicht wiederholen, obwohl sich PeTA bestimmt Mühe gegeben hat einen echten Schocker zu drehen. Vielmehr dokumentiert dieses einen Stapel toter Marderhunde, deren Besitzer sich offenbar sicher sind, daß sie nicht mehr aufstehen und davon laufen.

Der STS weiter:

Während und nach dem
Fellabziehen kommen viele Tiere wieder zu Bewusstsein und bewegen sich. Die Arbeiter
benutzen nachträglich den Messergriff, um den Tieren auf den Kopf zu schlagen, bis
sie sich nicht mehr bewegen, oder sie treten auf Hals und Nacken, um die Tiere zu ersticken.

Gezeigt wird genau ein Arbeiter (?), der das tut. Ein sauberer, verwertbarer Pelz ist für ihn jenseits des Erreichbaren. Beide Arbeiter (?) zerfetzen vielmehr das Fell der Tiere, weil sie eine Unmöglichkeit versuchen. Von effektiver Arbeit kann keine Rede sein.

Den Film gedreht haben laut STS

http://www.tierschutz.com/media/010205/texte/referat_lienhard.pdf

Personen asiatischer Nationalität, welche
den Film mit verdeckter Kamera gedreht haben. Sie sind ein grosses persönliches
Risiko eingegangen und sie müssten auch jetzt noch um ihr Leben fürchten, wenn ihre
Identität bekannt würde. Im Film haben wir deshalb sogar ihre Stimmen verfälscht.

Klingt glaubhaft. Ist es aber nicht.

Im Jahr 2007 besitzt PeTA offenbar wie durch Geisterhand die Rechte an dem Snuff-Video und versilbert die Szenen auf unvorstellbare Art. Sie tauchen plötzlich am Anfang der drittklassigen Horror-Blutspritz-Splatter-Produktion SEED des Regisseurs Uwe Boll auf. Für die Bereitstellung der Tierquälerei kassiert seither PeTA 2,5% der Tantiemen. PeTA frohlockt:

http://www.peta.de/web/peta_stellt_echte.1321.html

In Bolls Film SEED werden Szenen aus chinesischen Pelzfabriken gezeigt, auf denen zu sehen ist wie Hunden bei lebendigem Leibe das Fell abgezogen wird. Das Bildmaterial ist echt und so werden erstmals in einem Kinofilm authentische Bilder von Grausamkeiten an Tieren, so genanntes Snuff-Material, eingesetzt. Die Szenen wurden von PETA heimlich gedreht und dem Boll-Film zur Verfügung gestellt.

Nun haben wir also schon zwei Tierschutz-Organisationen, die diesen grausamen Snuff-Shit gedreht haben wollen. Der Schweizer Tierschutz/East international und PeTA.

Und bei PeTA klingelt die Kasse. Kasse machen mit Tierqual. Ist es das nicht, was PeTA der Fleisch- und Pelzindustrie vorwirft?

Aber wer hat den Film denn nun wirklich gedreht?

Die europäische Pelzindustrie bittet den STS um die Herausgabe des gesamten sechsstündigen Filmmaterials und bekommt dieses nicht. Ist es nicht spektakulär genug? Es wurden sechs Stunden gefilmt und von den “vielen Tieren”, die der STS und PeTa uns als lebendig gehäutet verkauft, bleiben ganze zwei übrig? Das läßt nicht darauf schließen, daß diese Methode Standard in China ist. Und wenn das kein Standard ist, weshalb gibt es dann diesen abartigen Film? Was muß man tun, um einen solchen Film zu drehen?

Letztlich bleibt die unheimliche Ahnung, daß sich diese Sauerei nur für den STS und PeTA gelohnt hat. Vor dem Hintergrund des großen Zieles von PeTA – einer veganen Menschheit – ist es kein zu hoher Preis Einzelne Kreaturen bestialisch zu quälen. Schließlich glaubt nun die halbe Menschheit, in China häute man Tiere auf irrsinnige Art und Weise. Effektiver kann man eine Antipelz-Kampagne nicht führen. Alles ist entsetzt. Selbst in hartgesottenen Splatterfilm-Foren findet sich kaum einer, der den Anfang des Filmes SEED erträgt. Die Welt würgt… nur den Chinesen wird nachgesagt, daß sie sowas eiskalt, tagtäglich und “an vielen Tieren” ertragen. Logisch, oder? Sind doch Chinesen… keine Menschen.

Und auch unser elefantenprügelnder Tierpfleger, namens “Auf und davon”, macht ebenfalls Fortschritte. Der Bundesrat möchte derzeit ein Wildtierverbot in Zirkussen durchsetzen. Ein bißchen mehr Druck kann ja nicht schaden.

Und die Hühner von Wiesenhof? Ihnen sei zum Troste gesagt:

Der Zweck heiligt die Mittel

Was ist Kidmed?

Das Ziel von Kidmed ist der Aufbau einer Informationsplattform rund um die Themen Kind und Medizin.

Anregungen bzgl. zusätzlicher Inhalte nehmen wir jederzeit gerne entgegen. Jedoch werden unkritische Informationen über alternative Behandlungsmethoden keinen Platz auf unseren Seiten finden. Für den Meinungsaustausch sowie Fragen rund um die Kindermedizin steht Ihnen unser Forum zur Verfügung.

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